Ernährung

Du bist was du isst

Die Ernährung meiner Patienten liegt mir ganz besonders am Herzen. Es gibt nahezu keinen Patienten, den ich ohne Ernährungsempfehlung aus der Praxis lasse. Aber was macht die Ernährung zu einem so wichtigen Behandlungsbaustein?

Dass Patienten, die beispielsweise unter Zöliakie leiden, deswegen kein Gluten essen sollten oder dass laktoseintolerante Menschen keine Milch vertragen, sollte mittlerweile hinlänglich bekannt sein.

Bei anderen Erkrankungen ist es manchmal allerdings etwas komplexer.

Den Spruch, „du bist was du isst“, hat fast jeder schon mal gehört. Doch so banal es auch klingen mag, in diesem Spruch liegt viel Wahrheit. So ist es doch wenig verwunderlich, dass wir genau aus den Bausteinen bestehen, die wir zu uns nehmen. Wir können uns also bildhaft vorstellen, wie wohl unsere Zellen aussehen, wenn uns ständig die passenden Baumaterialien fehlen. So funktionieren unsere Zellen nur vollständig, wenn auch sämtliche Bausteine für ihre Enzyme zur Verfügung stehen. Hier geht es in erster Linie um Vitamine, Mineralien, Eiweiße und einige Fette. Es ist also immens wichtig, eine möglichst nährstoffreiche und komplette Nahrung zu sich zu nehmen, damit der Körper alle Bausteine zur Verfügung hat.

Und was kann man damit dann erreichen?

Man kann versuchen, durch gezielte ernährungstherapeutische Maßnahmen auf unterschiedliche Zustände oder Krankheiten im Körper einzuwirken.

So findet sich in der Regel für viele Krankheiten und Zustände eine individuelle Empfehlung. 

Manchmal kommt man allerdings mit Ernährung alleine nicht bis über die Ziellinie.

In solchen Fällen kann man Ernährungsempfehlungen zusätzlich mit gezielt eingesetzten Mikronährstoffen ergänzen.

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